Über Mich

 

In einer dunklen Nacht (1990), irgendwann ab 2 Uhr morgens, nahm das Unheil seinen Lauf...

 

Ich wurde geboren.. :)

 

Nein, Spaß bei Seite. Ich freue mich natürlich sehr, das euer Interesse euch bis hier her gebracht hat. Und ich möchte ein wenig über mich erzählen. Wie bei jedem Kind, dass einmal anfängt zu denken (zu mindestens sollte dies, ein normaler Entwicklungsverlauf sein) wollte ich ein Haustier. Da meine Eltern schon Katzen und unzählige Reptilien besaßen, war dies natürlich keine Alternative für mich. Nein! Es musste etwas Neues her. Etwas, dass ich in meinem Leben zuvor noch nie hatte. Aber gleich mal vorweg: ich wusste natürlich schon ziemlich früh, was es heißt Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu übernehmen. Tiere waren schon immer ein Teil, der von Anfang bis Ende zur Familie gehörte. Der erste Versuch fing an mit Wüstenspringmäusen. Aber die waren irgendwie, doch nicht so das Getier was mir vorschwebte. Also ging die Suche weiter... Zwergsiebenschläfer?! Langweilig! - sind ja nachtaktive Tiere. Lemminge? - Ne nur am Futter interessiert und definitiv nichts zum kuscheln. Doch wieder zurück zu den Reptilien?!

Eine Bartagame? - Oh toll, die sind ja doch interessant, aber auch nicht wirklich zum kuscheln geeignet - aber interessant! Ok fürs erste einmal zufrieden gestellt.

Für die Bartagame kam (so wie für jedes Lebewesen auf der Welt, leider!), dann doch irgendwann die Zeit zu gehen. Ok! - Bartagame gestorben. Wieder kein Haustier. Auf der Suche nach einem Neuen. Lange überlegt, unzählige Möglichkeiten diskutiert und aus gesessen. Mir kam die Idee. Bei einer Freundin gesehen und für toll empfunden.

Ein Hase musste her. Ok, ein Hase ist schon groß. Also was gibt es für Alternativen. Kaninchen! - Ja, Kaninchen sind toll. Ich möchte ein Kaninchen. Meine Eltern teilten diesen überschwänglichen Enthusiasmus von mir - leider nicht. Die Trauermine und die lieblichen kugelrunden Kulleraugen (auch treudoofer Hundeblick genannt) aufgesetzt und die Eltern solange genervt, bis letztendlich - ein Kaninchen den Weg zu mir nach Hause gefunden hatte.

Dies war der Anfang allen Übel (dachten zu mindestens meine Eltern). Ich dachte mir nur, da geht mehr.  Doch die Zeit die ich noch liebevoll im elterlichen Nest verbrachte und verbringen durfte, wollte ich nicht mit unzähligen Kaninchen zerstören. Also ließ ich mir die Zeit und sammelte Informationen.

Informationen über die artgerechte Haltung, die Handhabung und Versorgung der Tiere. Als dies abgeschlossen war, machte ich mich daran Informationen einzuholen, über die Zucht und die Aufzucht der Kaninchen. Dabei stieß ich auf die Rasse der Zwergwidder. Ach Gott - sind die süß - dachte ich mir. Seither kannte ich ja, nur die Kaninchen mit den Stehohren, aber die kleinen Zwerge mit den Schlappohren, waren ja herzallerliebst.

Für mich war es entschieden, diese Rasse soll es sein. Mein aller erster Zwergwidder war eine Häsin in Mantelschecke Braun-weiß. Bis ich im Jahr 2012 auf den Farbschlag Siam gestoßen bin. Bis dato noch kein so weit verbreiteter Farbschlag. Also schnell eine Züchterin ausfindig gemacht und eine Häsin besorgt. So nun hatte ich die Häsin, aber ich brauche doch einen Rammler?!

Um mir  100%tig sicher zu sein, ob ich denn überhaupt züchten möchte und dieser Aufgabe gewachsen bin, habe ich mir bei einer Freundin einen Rammler mit 6 Monaten ausgeliehen (ja ihr lest richtig - ausgeliehen hab ich ihn!) und habe meine damals 8 Monate alte Häsin, von ihm decken lassen.        

Deckakt - geklappt! 4 Wochen später haben 6 kleine quirlige Babys das Licht der Welt entdeckt (leider ist eins gestorben, weshalb auf dem Bild nur 5 Stück zu sehen sind). Ich habe mich gefreut, wie ein Schneekönig.

 

 

Nach 8 Wochen langer Hege und Pflege waren die Babys nun bereit auszuziehen. Die Babys abzugeben und für Sie ein neues Zuhause finden, sollte für mich kein Problem darstellen. 6 Monate später dachte ich, es wäre für einen weiteren Wurf Zeit. Und ich besorgte mir einen eigenen Zuchtrammler.

So fing alles an. Mit der Zeit lernte ich viel über die einzelnen Kaninchenrassen und vor allem den, damit verbundenen vielschichten Farbschlägen und deren Kreuzungen und Herauszucht.  Und ich fand Gefallen an sämtlichen Farbvarianten in denen die Ohren, Nasen und Füße der Kaninchen, farblich zum restlichen Körper stark abgesetzt waren. In meinem Fall die Farbvarianten der Marderkaninchen. 

Und so zogen zu meinen Siamfarbigen Zwergwiddern, meine Russenfarbigen Zwergwidder ein. Im Laufe der Monate lernte ich, die Rexwidder und die Satinwidder kennen und fande diese Tiere so interessant, dass auch diese Tiere Platz in meiner Hobbyzucht fanden. Nun lebe ich mit meinen Kaninchen, meinen 2  Hunden und meinen 2 Katzen zusammen und freue mich über jeden Besuch der uns kennen lernen und natürlich meinen Kaninchen ein neues zu Hause geben möchte.

 

Ich wünsche euch viel Spaß auf meiner Seite und hoffe euch gefallen meine Tiere. 

 


 

Miriam Felka (by  Mimi.Lotta.Felka)

73035 Göppingen (Baden-Würtemberg)

miriam_felka@hotmail.de