Haltung

Da Kaninchen Gruppen und gesellschaftsliebende Tiere sind, werden meine Tiere nicht einzeln gehalten. - In Ausnahme meiner Zuchtrammler (diese werden, aber nach spätestens 2 Jahren kastriert und kommen in Gesellschaft)

 

Meine Häsinnen haben alle, einen kastraten und/oder leben in einer großen Gruppe von mind. 6 Kaninchen. 

 

Meine Tiere werden in Ställen gehalten, die ich selber baue und natürlich weit über die angeforderten Mindestmaße reichen.

 

Bald dürfen sich meine Tiere über eine 20 m² große Voliere freuen, in der sie Tag und Nacht Freilauf haben. 

Fütterung

 

Hier könnt Ihr euch einen Überblick verschaffen, was meine Tiere zu fressen bekommen. Vor allem könnt Ihr hier nachschauen, was den Kaninchen gut und was ihnen weniger gut tut.


Grundfutter

 

 

Zum Grundfutter meiner Tiere gehören die Pellets. Hier seht ihr verschieden gepresste Kräuter und Heu. 

 

 Heu darf niemals fehlen. Nicht nur das Kaninchen ständig etwas zum kauen und verdauen brauchen, durch das Heu können die Zähne besser, schneller und auf natürliche Weiße abgerieben werden. 

 

 Im Winter gibt es zusätzlich zum Heu auch noch Stroh. Es hält nicht nur warm, sondern dient als guter und fester Grundfutter Bestandteil. 


Äste, Blätter und Gräser

 

 Die Äste und Blätter von Trauben eignen sich gut für die Fütterung der Kaninchen. Auch die Früchte selbst, können den Tieren angeboten werden. 

 Auch die Äste und Blätter von Haselnuss Sträuchern/Bäumen, dürfen gerne auf den Speiseplan. 

Denn die Blätter helfen bei Leber- und Gallenerkrankungen. 

 

Da die Blätter der Weide den Tieren gegen Blähungen und Durchfall hilft, ist dies ein sehr gern gesehenes Futtermittel.

Natürlich darf dies mit den Äste gefüttert werden. 

 

In der Natur fressen Kaninchen vorwiegend Dinge, die auf dem Boden wachsen. Gras, Klee und Löwenzahn sind ein fester Bestandteil einer Kaninchenernährung.

 

Aber Vorsicht: Nicht zu viel und vor allem kein nasses Grün füttern, da es Blähungen herbeiführen kann.

 

Natürlich können den Tieren auch Blätter und Äste von Obstbäumen unbedenklich angeboten werden.


Obst

 

 Äpfel bekommen meine Tiere nur alle 1 bis 2 Wochen. Pro Tier nur 1/4 des Apfels, dazu hohe Mengen bei den Tieren Durchfall auslösen kann. 

 

Bananen gibt es nur im Winter und davon darf auch nicht zuviel gefüttert werden, da sonst eine Verstopfung folgen kann. 

 

Birnen bekommen meine Tiere nur alle 1 bis 2 Wochen. Pro Tier nur 1/4 der Birne, dazu hohe Mengen bei den Tieren Durchfall auslösen kann. 

 

Wassermelone ist im Sommer eine willkommene Abwechslung. Doch bitte darauf achten, Wassermlone enthält sehr viel Wasser. - Durchfall Gefahr!


Gemüse

 

Karotten und Karottengrün stehen auf dem Speiseplan meiner Tiere fast ganz oben mit drauf. Eine gute Möhre darf nicht fehlen. 

 

 Salat bekommen meine Tiere 1 bis 2 mal die Woche in geringen Mengen. Da Salat zu 90% aus Wasser besteht könnte hier die Gefahr sein, dass die Tiere bei zuviel Grün, Durchfall bekommen können. 

 Maiskolben gibt es nur im Winter. Es dient einzig und allein dazu, den Tieren zu helfen sich einen kleinen Speckvorrat anzufressen. Deshalb bitte darauf achten das die Tiere nicht zu viel von fressen. Denn zuviel Mais, kann Verstopfung herbeiführen.

 

 Ab und an bekommen meine Tiere auch eine Tomate. Dies kann den Tieren gerne anboten werden und stellt eine gute Abwechslung dar. 

 

Sellerie wird regelmäßig gefüttert und kann sowie er ist, den Kaninchen angeboten werden. Denn Sellerie fördert die Verdauung und ist gut für Tiere mit empfindlichem Mangen. 

 

Gurken sind ein abwechslungsreiches Futter. Da die Gurken viel Wasser enthalten ist hier, aber mit Vorsicht zu achten, da die Tiere bei übermäßigem Verzehr Durchfall bekommen können. 

 

Petersilienwurzel sind gut für Gesundheit und Verdauung und dürfen in regelmäßigen Abständen gerne gefüttert werden. 

 

Fenchel ist ein guter Bestandteil, da er sehr förderlich für die Verdauung ist. Säugenden Häsinnen wird er gerne am Anfang der Aufzucht verabreicht. 

 

Braun- & Grünkohl ist ein gutes Futter für den Winter. Hier ist drauf zu achten, dass den Tieren nicht zuviel Kohl gegeben wird, da die Tiere davon Blähungen bekommen können. 

 

Rotebeete kann und darf bedenkenlos gefüttert werden. Färbt, aber den Urin der Tiere Rot - nicht erschrecken.


Brot

 

 

Wird nur als Alternative Notlösung in betracht gezogen. Und wenn, dann nur Brot mit viel Körneranteil.

 

Miriam Felka (by  Mimi.Lotta.Felka)

73035 Göppingen (Baden-Würtemberg)

miriam_felka@hotmail.de